
Vegetarischer Bratreis mit Ei – schnell & vielseitig
Dieser vegetarische Bratreis mit Ei ist herzhaft, unkompliziert und perfekt für Tage, an denen noch gekochter Reis im Kühlschrank wartet. Mit wenigen Zutaten entsteht in der Pfanne ein schnelles Gericht, das angenehm sättigt und trotzdem leicht bleibt. Zwiebel, Karotte und Erbsen bringen Frische und Farbe hinein, während das Ei für eine würzige, cremige Note sorgt.
Zutaten
AI
Zubereitung
Gemüse vorbereiten
Die 1 Zwiebel fein würfeln. Die 1 Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Den 300 g gekochter Reis mit den Händen oder einer Gabel auflockern, damit keine Klumpen mehr vorhanden sind.
Eier stocken lassen
In einer großen Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die 3 Eier verquirlen, in die Pfanne geben und unter Rühren zu lockerem Rührei stocken lassen. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
Gemüse anbraten
Das restliche 1 EL Öl in die Pfanne geben. Die gewürfelte Zwiebel darin glasig braten, dann die Karottenwürfel hinzufügen und kurz mitbraten. Danach die 100 g Erbsen zugeben und alles einige Minuten anbraten.
Reis braten
Den vorbereiteten Reis in die Pfanne geben und bei mittlerer bis hoher Hitze mehrere Minuten braten, bis er gut erhitzt ist und leichte Röstaromen entwickelt.
Alles verbinden
Das vorbereitete Rührei zurück in die Pfanne geben und alle Zutaten gründlich miteinander vermengen.
Abschmecken und servieren
Den Bratreis mit Salz und Pfeffer würzen und direkt heiß servieren.
Tipps und Hinweise
- Für Bratreis eignet sich Reis vom Vortag besonders gut. Frisch gekochter Reis enthält noch viel Feuchtigkeit und wird beim Braten schnell weich oder matschig. Bereits gekühlter Reis ist trockener und bekommt in der Pfanne deutlich bessere Röstaromen.
- Wichtig ist außerdem, die Pfanne richtig heiß werden zu lassen, bevor der Reis hineinkommt. Nur bei ausreichend Hitze beginnt der Reis zu braten – sonst dämpft er eher und bleibt weich.
- Für zusätzliches Aroma kannst du zum Schluss noch einen kleinen Spritzer Sojasauce unterrühren. Sie sorgt für eine würzige, leicht herzhafte Note und passt hervorragend zu gebratenem Reis.
Haltbarkeit und Aufbewahrung
Der Bratreis lässt sich gut vorbereiten und aufbewahren. Luftdicht verschlossen hält er sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage. Zum Aufwärmen empfiehlt es sich, ihn noch einmal in einer heißen Pfanne zu erhitzen. So bleibt der Reis locker und bekommt erneut leichte Röstaromen, statt weich zu werden.
Das Einfrieren ist grundsätzlich möglich, allerdings leidet dabei oft die Konsistenz des Reises. Nach dem Auftauen kann er etwas weicher oder trockener wirken. Frisch aus der Pfanne schmeckt Bratreis daher meist am besten.
Nährwerte
| Nährwert | pro Portion (451 g) | pro 100 g |
|---|---|---|
| Kalorien | 510 kcal | 113.1 kcal |
| Protein | 20 g | 4.4 g |
| Kohlenhydrate | 60 g | 13.3 g |
| Fett | 18 g | 4 g |
| Ballaststoffe | 4.0 g | 0.9 g |
Gesundheitsaspekte
AI Ergänzungen und Variationen
Bratreis ist ein echtes Baukasten-Gericht und lässt sich ganz leicht anpassen – je nach Geschmack oder dem, was gerade im Kühlschrank liegt.
Mit mehr Gemüse:
Neben Karotte und Erbsen passen auch Paprika, Lauch oder Brokkoli sehr gut dazu. Einfach klein schneiden und zusammen mit dem restlichen Gemüse in der Pfanne anbraten.
Vegane Variante:
Für eine vegane Version das Ei weglassen und stattdessen gewürfelten, angebratenen Tofu unter den Reis mischen.
Würziger:
Mit etwas frischem Ingwer, Knoblauch oder einem Spritzer Sesamöl bekommt der Bratreis eine intensivere, aromatische Note.
Scharf:
Wer es gerne pikant mag, kann Chili oder Sambal Oelek unterrühren und dem Gericht damit eine angenehme Schärfe geben.
Gerade deshalb ist Bratreis so beliebt: Fast alles passt hinein, und kleine Änderungen sorgen jedes Mal für eine neue Variante.
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