Cremige Paprika-Hähnchen-Pasta aus der Pfanne

Cremige Paprika-Hähnchen-Pasta aus der Pfanne

Diese cremige Paprika-Hähnchen-Pasta ist das Rezept für Abende, an denen du etwas Warmes, Herzhaftes und Verlässliches brauchst, ohne lange in der Küche zu stehen. Zart angebratenes Hähnchen, süßliche Paprika und eine würzige Sauce verbinden sich zu einem Gericht, das nach echtem Feierabendessen schmeckt: sättigend, cremig und in kurzer Zeit auf dem Tisch.

Gesamtzeit
25 Minuten
Vorbereitung 10 Min
Koch-/Backzeit 15 Min
Schwierigkeit
sehr leicht
Kalorien
610 kcal / Portion
Portionen:

Zutaten

Zubereitung

Hähnchen anbraten

Die 250 g Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden und in 1 EL Olivenöl kräftig anbraten, bis sie außen goldbraun wird und innen noch saftig bleibt.

Gemüse aufbauen

Die 1 rote Paprika, 1 kleine Zwiebel und 1 Knoblauchzehe fein schneiden und zum Hähnchen geben, bis die Zwiebel weich wird, die Paprika leicht zusammenfällt und alles aromatisch duftet.

Würze vertiefen

Das 1 EL Tomatenmark und 1 TL Paprikapulver edelsüß einrühren und kurz mitrösten, bis die Basis dunkler wird und eine warme, würzige Tiefe entwickelt.

Sauce ansetzen

Mit 150 ml Gemüsebrühe und 200 ml Sahne ablöschen und alles glatt verrühren, bis eine cremige, leicht rötliche Sauce entsteht, die schon jetzt voll und rund schmeckt.

Pasta garen

Die 180 g Pasta direkt in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze garen, bis sie weich ist, die Flüssigkeit sichtbar bindet und die Sauce sich samtig an die Nudeln legt.

Fein abschmecken

Den 30 g Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer so abschmecken, dass die Sauce würzig, cremig und ausgewogen wirkt, ohne zu schwer zu werden.

Servieren

Die Pasta sofort servieren, solange sie heiß ist, das Hähnchen zart bleibt und die Sauce noch glänzend an jedem Bissen haftet.

Tipps und Hinweise

  • Tomatenmark immer kurz mitrösten, weil die Sauce dadurch runder, kräftiger und deutlich weniger flach schmeckt.
  • Paprika nicht zu früh zu lange garen, damit sie weich wird, aber noch etwas Struktur behält und das Gericht nicht matschig wirkt.
  • Wenn die Pasta während des Garens zu schnell Flüssigkeit zieht, schluckweise Brühe nachgießen, damit die Sauce cremig bleibt und nicht eindickt, bevor die Nudeln gar sind.
  • Parmesan erst ganz am Ende einrühren, damit er die Sauce sauber bindet und keine klumpige oder fettig wirkende Konsistenz entsteht.
  • Für besonders saftiges Hähnchen die Stücke erst wenden, wenn sie auf einer Seite Farbe bekommen haben, statt sie ständig in der Pfanne zu bewegen.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Luftdicht verschlossen hält sich die Pasta im Kühlschrank etwa 2 Tage. Am besten lagerst du sie in einer flachen Dose, damit sie gleichmäßig abkühlt und die Sauce nicht unnötig lange warm bleibt. Beim Wiedererwärmen in der Pfanne oder im Topf ein paar Esslöffel Wasser oder Brühe zugeben, weil die Nudeln im Kühlschrank weiter Flüssigkeit ziehen und die Sauce deutlich nachdickt. Nach dem Erwärmen wird die Pasta etwas weicher als frisch gekocht, bleibt geschmacklich aber sehr angenehm, solange du sie langsam erhitzt und nicht trocken werden lässt. Zum Einfrieren ist das Gericht nur eingeschränkt geeignet, weil Sahnesaucen nach dem Auftauen oft etwas an Glätte verlieren und leicht grisselig wirken können.

Nährwerte

Nährwert pro Portion (430 g) pro 100 g
Kalorien 610 kcal 141.9 kcal
Protein 35 g 8.1 g
Kohlenhydrate 53 g 12.3 g
Fett 28 g 6.5 g
Ballaststoffe 4 g 0.9 g
Zucker 7 g 1.6 g
Salz 1.4 g 0.3 g

Gesundheitsaspekte

Hähnchen liefert gut sättigendes Eiweiß und macht das Gericht im Alltag verlässlicher als eine reine Pasta-Mahlzeit, weil die Sättigung länger anhält. Paprika bringt nicht nur Farbe und Frische, sondern auch eine leichte Süße, die der cremigen Sauce Balance gibt und das Essen weniger schwer wirken lässt. Durch die Kombination aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett eignet sich das Rezept gut für Tage, an denen du schnell Energie brauchst, aber trotzdem etwas Warmes und Substanzielles essen möchtest. Es ist kein Leichtgewicht, aber ein stimmiges Alltagsgericht, das Genuss und praktische Sättigung sinnvoll verbindet.

Ergänzungen und Variationen

Gemüsiger: Mit Zucchini, Blattspinat oder kleinen Brokkoliröschen wird die Pasta frischer und etwas leichter, ohne ihren cremigen Charakter zu verlieren. Vor allem Spinat passt gut, wenn du ein schnelles Gericht willst, das trotzdem etwas mehr Gemüse auf den Teller bringt.

Würziger: Ein wenig Chili, geräuchertes Paprikapulver oder ein Löffel Ajvar geben der Sauce mehr Tiefe und einen erwachseneren, kräftigeren Geschmack. Das lohnt sich besonders dann, wenn du das Gericht eher herzhaft und weniger mild magst.

Leichter: Du kannst einen Teil der Sahne durch Kochcreme, Frischkäse light oder etwas mehr Brühe ersetzen. Die Sauce wird dadurch etwas schlanker, bleibt aber mit Parmesan und dem angerösteten Tomatenmark trotzdem aromatisch und angenehm rund.

Vegetarisch: Statt Hähnchen funktionieren braune Champignons oder gebratene Zucchini sehr gut, weil sie Röstaromen mitbringen und die Sauce nicht verwässern. So bleibt das Gericht alltagstauglich, auch wenn du spontan eine fleischlose Version brauchst.

Noch sättigender: Mit etwas mehr Gemüse und einer Handvoll weißen Bohnen oder Kichererbsen wird die Pasta robuster und hält länger satt. Das ist vor allem praktisch, wenn das Rezept als schnelles Mittagessen oder Meal-Prep dienen soll.

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